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Tag der offenen Gartentüre 2022


22.06.2022 (Quelle: Obst und Gartenbau)
Die Veranstaltung „Tag der offenen Gartentüre" findet dieses Jahr nach zweijähriger Pause wieder statt. Die Gärten sind jeweils am Sonntag, 26.06. von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Die offizielle Eröffnung findet um 14 Uhr durch Landrat Dr. Ulm und dem Kreisvorsitzenden des Kreisverbandes für Gartenbau, Reinhardt Glauber, bei Brigitte und Günther Eichler in Gräfenberg statt.

Die nachfolgenden Gärten können besichtigt werden:

Der Künstler Garten
Der am Rüssenbach gelegene Hang-Garten besticht durch viele Natursteinmauern und angelegten Terrassen. Die liebevoll zusammengetragenen und aufgeschichteten Mauern bieten viel Platz für eine kleinstrukturierte und wechselhafte Bepflanzung. Die reiche Pflanzenvielfalt und Baumvielfalt ist beindruckend.
Ein selbstgebautes Gewächshaus bietet reichlich Gemüse Platz zum optimalen wachsen. So fühlen sich hier Tomaten, Paprika und auch Gurken richtig wohl. Außerhalb des Gewächs-hauses befinden sich mehrere Hochbeet indem verschiedene Gemüsearten wachsen. Im gesamten Garten wird auf den Einsatz von Chemie verzichtet und so werden z. B. Kulturschutznetze gegen Gemüsefliegen im Garten eingesetzt.
Durch den Garten hindurch kommt man am unteren Ende zum Rüsselbach der den Garten unterhalb begrenzt. Dieser Bereich wird besonders extensiv bewirtschaftet und bleibt, bis auf wenige Ausnahmen, naturbelassen. Hier ist eine besondere Ruhe zu spüren und die Hektik und Lärm des Alltages verschwinden schon nach kurzer Zeit.
Eine reiche Auswahl an Obstbäumen und -sträuchern ist ebenso vertreten, wie auch die unterschiedlichsten Baumformen. Diese reichen von Halb- und Hochstamm über Spalier- bis hin zum Strauchbeerenobst. Diese reiche Auswahl an Obst und Gemüse dient der Familie zur gesunden Ernährung als Selbstversorger.

Besonderheiten: Es werden Bilder des Künstlers Rudolf G. Meier ausgestellt.
Ort: Ott Kerstin & Rudolf, Kirchrüsselbach 5 a, 91338 Igensdorf
Parken: Entlang der Hauptstraße in Kirchrüsselbach
Anfahrt: nach dem Ortseingang in Kirchrüsselbach, links den kleinen, geschotterten Weg nehmen (zu Fuß!)


Der ressourcenschonende Garten
Der Garten der Familie Schmitt liegt in Forchheim im Ortsteil Burk. Bereits im Vorgarten fällt einen die markante und landschaftsprägende Linde im Vorgarten auf. In dem naturnahen Stadtgarten fühlt man sich bereits beim Eintritt durch die Gartentüre in eine grüne Oase hineinversetzt.
Hinter dem Haus im Garten eröffnet sich eine weitläufige Rasenfläche, welche zur Schonung von Nützlingen nur partiell gemäht wird. Blühflächen für Insekten und Schmetterlinge runden das schöne Gesamtbild ab. Obstbäume verschiedenster Arten ergänzen den Garten zu einen kleinen Gartenparadies. Besonders der große, alles überragende Nussbaum prägt das Gesicht des Gartens im besonderen Maße. Ein eingewachsener Gartenteich stellt gerade in sehr trockenen Sommer eine Erfrischung für die Tierwelt z b. für Vögel dar.
Auch für die Erholung von Frau Annelore und Reinhold Schmitt und deren Gäste stehen im Garten zahlreiche Sitzmöglichkeiten verschiedenster Arten zum Ausruhen und Entspannen zur Verfügung.
Gartenabfälle werden im Garten direkt kompostiert und der fertige Kompost steht dann als Naturdünger den Obstbäumen und Gemüsebeeten wieder zur Verfügung.
Besonderen Werte legt Familie Schmitt aus eine schonende Trinkwasserverwendung. So wird im gesamten Garten kein Leitungswasser zum Bewässern der Beete und des Rasens verwendet. Im ganzen Garten befinden sich Regentonnen, welche über ein ausgeklügeltes System miteinander verbunden und an den Dachflächen zur Sammlung von Regen angeschlossen sind. Insgesamt können so regelmäßig bis zu 5.600 Liter Wasser gesammelt werden. Der Garten ist ein schönes Beispiel wie Trinkwasser eingespart werden kann.

Besonderheit: Regenwasserspeicherung von über 5000 Liter
Ort: Schmitt Annelore und Reinhold, Frankenau 21, 91301 Forchheim-Burk
Anfahrt: Über die Adenauer-Brücke (Kanal), zweite Straße rechts Tannenweg, am Ende vom Tannenweg (nach 250 m) das erste Anwesen rechter Hand. Kennzeichen: große Linde vor der Doppelgarage.
Parken: In der Frankenaustraße oder angrenzenden Straßen
   

Der vogelfreundliche Garten
Der Garten von Brigitte und Günter Eichler hat eine stolze Größe von 1800 qm. Im reichblühenden Staudengarten befinden sich über 175 verschiedene Rosenarten und Sorten. So wird man bereits am Eingang von einer dunkelroten Kletterrose mit einer gewaltigen Blüten- und Farbenpracht begrüßt. Am Scheunengiebel befinden sich über 20 Nistkästen für Stare. Im weiteren Verlauf des Gartens eröffnet sich ein wahres Blütenmeer. An allen Ecken verströmen die Rosen ihren feinen Duft. An den alten Obstbäumen dürfen die reich-blühenden Ramplerrosen emporwachsen. Weiter wird der Garten von vielen Hortensien, Funkien und Blühstauden eingerahmt.
Neben den reinen Ziergarten gibt es jedoch auch extra angelegte Blühflächen für Insekten. Ein Totholzberg sowie verschiedene Natursteinskulpturen stellen Oasen und Rückzugsorte für verschiedenste Tierarten dar.
Ein Naturteich mit Bachlauf und Wasserfall sorgt für ein gutes Klima im Garten und stellt gleichzeitig eine Trinkstelle für Vögel dar. Im Obst- und Gemüsegarten gibt es eine große Auswahl an den verschiedensten Obstarten. Im geschützten Gewächshaus finden man die besonders wärmeliebenden Gemüse. Die verschiedenen Hochbeete sind mit allerlei Gemüse und Kräuter bepflanzt und bieten durch ihre Bauart die Grundlage für eine rückenschonende Gartenarbeit.
Um sich zu Entspannen und von der Gartenarbeit zu erholen, gibt es neben einem Pavillon und der Fachwerklaube noch weitere, verschiedene Sitzmöglichkeiten.
Der Garten der Familie Eichler stellt eine hervorragende Kombination aus Nutz- und Ziergarten, mit ökologischer Ausrichtung da.

Besonderheit: Garten mit vielen Nistkästen für verschiedene Vogelarten
z. B. Stare
Ort: Eichler Brigitte & Günther, Sollenberg 11 a, 91322 Gräfenberg
Parken: im gesamten Ort und am Feuerwehrhaus
Anfahrt: von Gräfenberg die erste Straße rechts in Sollenberg, dann nach ca. 100 m auf der rechten Seite


Der Vereinsgarten Leutenbach
Der naturbelassene Zier- und Nutzgarten wird durch die aktiven Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins Leutenbach gepflegt und unterhalten.
Der im Talgrund nahe am Bach befindliche Garten empfängt seine Besucher bereits von der ferne her mit einen einladenden Besucherschild und ist auch sonst frei zugänglich. Zwei Ginko Bäume empfangen die Gäste gleich kurz nach dem Eingangstor und eröffnen einen weiträumigen Blick auf die Größe des Gartens.
Im weitflächigen Garten befindet sich ein mit Kletterrosen und Clematis bewachsener Pavillon. Alte Apfelbäume flankieren den Garten zur gegenüberliegenden Seite, der Bergseite hin. Ein imposanter, alter Nussbaum überragt große Teile des Hanges und spendet kühlenden Schatten auf die Rasenflächen. Als besondere Rarität steht in einen anderen Teil des Gartens eine Nachzucht des Korbiniansapfel, welcher von Pfarrer Korbinian Aigner im Konzentrationslager Dachau gezüchtet wurde.
Lesesteine sind zu Haufen aufgeschüttet und stellen Rückzugsorte für verschiedene Eidechsen dar. Da große Teile des Gartens naturbelassen bewirtschaftet werden und auch die Rasenflächen seltener gemäht werden, konnte sich eine Flora und Fauna entwickeln. Den Abschluss zur Bachseite bildet ein umfangreiche Staudenbeet, bei dem die Pflege absichtlich extensiviert wurde, um den natürlichen Charakter zu erhalten.
Als besondere Raritäten stehen weiterhin ein alter Hochstamm Sanddorn, eine Esskastanie sowie eine Leutenbacher Mehlbeere, von den es leider nur noch wenige Exemplare gibt.

Ort: Am Mühlweiher, 91359 Leutenbach
Parken: im Umfeld des Gartens sind Parkplätze vorhanden oder im Ort
Anfahrt: an der Kirche Richtung Ortsmitte bzw. Sportplatz abbiegen, nach ca. 100 m Garten gerade voraus, am Mühlweiher

Forchheim, 22.06.2022
Pressestelle

Der ressourcenschonende Garten


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