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Ausweitung der Abstrichstelle im Landkreis Forchheim


01.04.2020 (Quelle: Landratsamt Forchheim)
Die Abstrichstelle im Landkreis Forchheim wird ab sofort ausgeweitet. Nach wie vor werden Kontaktpersonen 1. Grades vom Gesundheitsamt verständigt und erhalten telefonisch einen individuellen Termin zum Testen. Diese Tests führt weiterhin das Gesundheitsamt Forchheim mit Unterstützung des Personals des BRK durch.
Zusätzlich können jetzt Personen auf Überweisung des Hauarztes oder der kassenärztlichen Vereinigung (116 117) getestet werden.
Die Stelle ist am Nachmittag nur für Personen mit einem Untersuchungsauftrag der kassenärztlichen Vereinigung und mit Überweisung durch den Hausarzt vorgesehen. Spontane Besuche ohne Auftrag sind zwecklos.

Verfahren/Ablauf
Personen, die Symptome haben, rufen wie bisher ihren Hausarzt an. Alternativ können sie den Bereitschaftsdienst der kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) unter der Nummer 116 117 kontaktieren. Der Hausarzt oder die KVB bestimmen dann, ob ein Test gemacht wird, nehmen die Daten auf und geben diese an das Landratsamt weiter.
Ein Team am Landratsamt kontaktiert dann die einzelnen Patienten telefonisch und vereinbart individuelle Termine an der Abstrichstelle.

Die Person fährt im Auto zur Abstrichstelle und bleibt im Auto sitzen. Die Person schreibt ihren Vor- und Nachnamen sowie das Geburtsdatum groß auf einen Zettel, den sie in die Windschutzscheibe des Autos legt. Am Kontrollpunkt wird der Name mit der gemeldeten Liste bei geschlossenem Fenster überprüft. Nur wer vom Hausarzt oder der KVB gemeldet worden ist, kann mit dem Auto passieren und zum Parkplatz vor der Herder Sporthalle fahren. Dort bleibt die Person im Auto sitzen, lässt das Fenster herunter und der Abstrich wird entnommen. Die Stelle ist dafür mit Ärzten der KVB und Personal des BRK ausgestattet.

Dieses Drive-by-Verfahren hat den Vorteil, dass ein Ansteckungsrisiko minimiert wird. Für Personen, die kein Auto zur Verfügung haben, wird ein gesonderter Termin vereinbart.

Die beschrifteten Proben des Gesundheitsamtes vom Vormittag werden dann gesammelt ins Labor des Landesamtes für Gesundheit- und Lebensmittelsicherheit in Erlangen gebracht. Die Proben der KVB werden gesammelt in ein Labor in Nürnberg gebracht. Nach Vorliegen der Ergebnisse werden die einzelnen Personen kontaktiert.
Bei der Abstrichstelle erfolgt keine Behandlung, Untersuchung oder Diagnostik der jeweiligen Personen. Es wird nur der Abstrich entnommen.
Wichtig: Alle Patienten müssen ihre Versicherungskarte der Krankenkasse mitbringen.

Aktuelle Zahlen
Aktuell sind 98 Personen mit dem Sars-CoV-2 infiziert. 20 gelten bisher als genesen.

Forchheim, 01.04.2020
Pressestelle



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