Der Osterhase bringt die Geschenke, die Müllabfuhr holt die Abfälle
Wenn an den Osterfeiertagen Familien zusammenkommen, findet man nicht nur Eier und Osternester, sondern auch mehr Abfälle als sonst. Zu Ostern fallen traditionell besonders viele Verpackungen an. Geschenkboxen, Folien und beschichtete Hüllen lassen sich deutlich besser recyceln, wenn sie voneinander getrennt werden. Kartonagen gehören in die Papiertonne, Kunststoffverpackungen in die Gelbe Tonne.
Viele Osterartikel bestehen aus mehreren Schichten, die sich mit wenigen Handgriffen sortenrein trennen lassen. Diese einfache Vorbereitung erleichtert die Arbeit in den Sortieranlagen und verbessert die Recyclingqualität deutlich. Auch bei Geschenkpapier lohnt ein genauer Blick: Unbeschichtetes Papier kann über die Papiertonne entsorgt werden, beschichtetes oder stark glänzendes Geschenkpapiergehört hingegen in den Restabfall.
Immer wieder sorgt auch ein Klassiker für Unsicherheit: gefärbte Eier. Ihre Schalen dürfen – ebenso wie ungefärbte – in die Biotonne, solange sie leer sind. Wichtig ist, dass Speisereste nicht in die Gelbe Tonnen gelangen, damit die Sortiertechnik störungsfrei arbeiten kann.
Der Frühlingsschmuck spielt ebenfalls eine Rolle. Verblühte Tulpen, abgeschnittene Zweige und verwelkte Ostersträuße können über die Biotonne oder über ausgewählte Wertstoffhöfe entsorgt werden. Vorher sollten dekorative Drähte, Kunststoffbänder oder künstliche Elemente entfernt werden, damit das Material sauber kompostiert werden kann.
Immer häufiger landen auch technische Kleinigkeiten rund um Ostergeschenke in den Haushalten. Spielzeuge mit Batterien, kleine elektronische Gadgets oder auch mal Einweg‑E-Zigaretten oder Vapes gehören jedoch niemals in die Restmülltonne. Sie müssen als Elektroaltgeräte an ausgewählten Wertstoffhöfen, dem Entsorgungszentrum Deponie Gosberg oder im Handel abgegeben werden. Falsch entsorgte Lithium‑Akkus können Brände in Fahrzeugen und Sortieranlagen auslösen – ein Risiko, das sich leicht vermeiden lässt.
Wer nachhaltiger feiern möchte, kann bereits beim Einkauf ansetzen. Wiederverwendbare Dekoration, regionale Lebensmittel und Geschenke ohne überflüssige Verpackung reduzieren das Abfallaufkommen. Auch selbst gefärbte Eier mit Naturfarben sind eine gute Wahl, da ihre Schalen vollständig kompostierbar bleiben. Beim Verpacken von Geschenken bieten sich Stofftücher, Gläser oder wiederverwendbare Körbchen an – sie ersetzen Einwegmaterialien und machen optisch meist sogar mehr her.
Nach dem langen Wochenende hilft es, Kartons zu falten und Verpackungen zu zerkleinern. So bleibt in den Behältern mehr Platz und die Abholung verläuft unkomplizierter.
Aufgrund der Feiertage können sich die gewohnten Abfuhrtage um einen Tag verschieben, da Touren vorgezogen oder nachgeholt werden. Die korrekten Abfuhrdaten finden Sie wie gewohnt im Abfallkalender oder im E-Mail-Erinnerungsdienst auf www.abfalltermine-forchheim.de.
Falls Sie mit Dingen beschenkt wurden, die Sie bereits besitzen oder nicht benötigen, nutzen Sie z.B. schwarze Bretter, Kleinanzeigen in Zeitungen, kommerzielle Tauschbörsen im Internet oder die Verschenk- und Tauschbörse des Landratsamtes Forchheim - diese erreichen Sie über www.lra-fo.de oder www.verschenkmarkt-forchheim.de.
Forchheim, 02.04.2026
Pressestelle