Nachhaltiges Mobilitätskonzept

Flexibel, zuverlässig und nachhaltig mit Rad, Bus, Bahn und ergänzenden Mobilitätsangeboten von A nach B zu kommen – dass will der Landkreis Forchheim gemeinsam mit den Städten und Gemeinden durch das hier vorgestellte Konzept ermöglichen und fördern. Dabei geht es vorrangig um den Ausbau eines Alltagsradwegenetz, dass durch Verknüpfung mit dem ÖPNV, bereits vorhandenen Angeboten und neuer, innovativen Verkehrsangeboten, die Mobilität im ländlichen Raum verbessert.

Mit Fördermittel der Regierung von Oberfranken Förderschwerpunkt „Klimaschutz in Kommunen“ wurden hierfür die Planungsbüros green-solutions und PLANWERK beauftragt.

Kern des Konzeptes ist ein landkreisweites Alltagsradwegenetz, dass durch Sicherheit, Kohärenz, Direktheit, Komfort und Attraktivität die Nutzung des Fahrrades attraktiv macht. Dieses Netz soll stufenweise durch die jeweiligen Baulastträger ausgebaut werden, um im ersten Schritt ein Netz von sog. Hauptrouten mit rd. 500 km anbieten zu können. Diese Hauptrouten verbinden alle Hauptorte sowie weitere alltagsrelevanten Zielen (z.B. Bahnhöfe). Ergänzt werden soll das Netz mit Radbegleitinfrastruktur wie Abstellanlagen und Servicestationen.

Als Verknüpfungspunkt des Radverkehrs mit dem klassischen ÖPNV sowie ergänzenden Angeboten werden Mobilitätsstationen in drei Ausbaustufen vorgesehen. Hierdurch wird intermodale Mobilität gefördert werden, das heißt die Verknüpfung mehrerer Verkehrsmittel innerhalb eines Weges.

Ergänzend wird das Radwegenetz und die Verknüpfung zum klassische ÖPNV mit neue und innovative Verkehrsangebote wie On-Demand-Verkehr oder Carsharing um die Dynamik und Vielfalt der heutigen Lebensrealität und Mobilitätsnachfrage der Menschen im Landkreis Forchheim widerzuspiegeln.