Pressemitteilungen - Landratsamt Forchheim

01.08.2010

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Pressemitteilungen

PM 124/09 Fragen zum Gelben Sack?

Häufig gestellte Fragen zum Gelben Sack
– die Abfallberatung informiert:

Allgemeines
Nachdem viele Bürger des Landkreises und der Stadt Forchheim immer wieder ein bürgerfreundliches Abholsystem für Verpackungen gefordert haben, hat der Kreistag die flächendeckende Einführung des Gelben Sackes ab dem Jahr 2010 im Landkreis Forchheim, incl. der Stadt Forchheim, beschlossen.

Verteilung
Die Gelben Säcke werden allen Bewohnern der Stadt und des Landkreises Forchheim, die an die Restmüllentsorgung des Landkreises angeschlossen sind, kostenfrei zur Verfügung gestellt.
Die Firma Veolia Umweltservice, Pettstadt, hat mittlerweile mit der Verteilung der Gelben Säcke begonnen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass nicht alle Haushalte im gesamten Landkreis und der Stadt Forchheim auf einmal mit den Gelben Säcken beliefert werden können. Die Verteilung läuft derzeit auf Hochtouren, und bis spätestens Ende Dezember 2009 wird jeder Haushalt zwei Gelbe-Sack-Rollen mit jeweils 13 Stück, insgesamt also 26 Gelbe Säcke, erhalten haben. Die Rollen werden in der Regel in die Zeitungsrohre, vor die Haustüre bzw. bei Mehrfamilienhäusern ggf. in die Flure gelegt.
In der Regel reichen einem privaten Haushalt zwei Gelbe Säcke pro Monat aus; d. h. die verteilten 26 Gelben Säcke sind bei 13 Abholungen pro Kalenderjahr ausreichend.
Falls ausnahmsweise die Gelben Säcke doch nicht ausreichen sollten, kann man sich dann im Laufe des Jahres 2010 eine zusätzliche Rolle am Wertstoffhof, an der Deponie Gosberg oder bei der Abfallwirtschaft des Landkreises Forchheim, Löschwöhrdstr. 5, in Forchheim abholen.


Benutzung bzw. Verwendung der Gelben Säcke

Was darf in den Gelben Sack hinein?
Nur leere Verpackungen!
- Verpackungen aus Kunststoff (z. B. Nudel- und Bonbontüten, Joghurt- und Margarinebecher, Apfelsinen- und Kartoffelnetze, Spülmittel- oder Duschgelflaschen, Verpackungsstyropor, geschäumte Fleischschalen, usw.)
- Verpackungen aus Metall (z. B. Konservendosen, Deckel, Alufolie, Tuben, Spraydosen, Getränkedosen)
- Verpackungen aus Verbundmaterial (z. B. Suppenbeutel, Chipstüten, Kaffeeverpackungen, Tiefkühlverpackungen, Milchtüten und Getränkekartons)

Was darf nicht in den Gelben Sack?
- Gegenstände aus Kunststoff oder Verbunde die keine Verpackungen sind, dürfen nicht in den Gelben Sack! So müssen z. B. Zahnbürsten, Klarsichthüllen, Plastikhandschuhe, Spielzeug, Putzeimer, Koffer, Schaumgummi, Dämmstoffe, Abdeckfolie als Restmüll entsorgt werden.
- Glasverpackungen sind über die Glascontainer zu entsorgen.
- Für Papier und Kartonagen gibt des die Papiertonne bzw. die Papiercontainer.
- Problemabfälle, giftige und umweltgefährdende Stoffe können am Schadstoffmobil oder an der zentralen Problemmüllsammelstelle auf der Deponie Gosberg abgegeben werden.
- Restmüll, wie z. B. Windeln, kaputte Schuhe, Ruß, usw. haben im Gelben Sack nichts zu suchen und sind über die Restmülltonne zu entsorgen.

Hinweis:
Befinden sich in den Gelben Säcken Gegenstände, die nicht hineindürfen, werden sie vom Entsorger nicht mitgenommen. Die liegen gebliebenen Gelben Säcke sind vom Betroffenen dann auf eigene Kosten nachzusortieren.
Aufpassen sollte man bei scharfkantigen Gegenständen: Bei Konservendosen empfiehlt es sich, den scharfkantigen Deckel in die Dose hineinzudrücken, damit der Gelbe Sack nicht gleich aufgeschlitzt wird. Das Zusammendrücken von Getränkekartons und Plastikflaschen spart Platz!

Abholung
Die Abholung der Gelben Säcke erfolgt im 4-wöchentlichen Rhythmus.
Dadurch konnten die Abfuhrtermine so gelegt werden, dass die grau-blaue Landkreis-Papiertonne und die Gelben Säcke am gleichen Tag abgeholt werden.
Außerdem werden durch den Abholtrhythmus Umweltbelastungen, wie CO2-Emissionen, Feinstaub, Lärm und Verkehrsaufkommen auf das unbedingt notwendige Maß reduziert.
Die Abfuhrtermine für die Abholung des Gelben Sackes in Ihrem Wohnort finden Sie im neuen Abfallkalender 2010 des Landkreises Forchheim, der ab Mitte Dezember per Postwurfsendung automatisch an alle Haushalte verteilt wird.
Der Gelbe Sack ist am vorgegebenen Abholtag (bis 6 Uhr) an der Stelle bereitzulegen, wo ansonsten die Mülltonne zur Leerung bereitgestellt wird. Keinesfalls auf zentralen Sammelplätzen zusammentragen!
Die Abholung der Gelben Säcke erfolgt durch die Firma Veolia Umweltservice, die vom Dualen System Deutschland (DSD "Grüner Punkt") mit dieser Leistung in Stadt und Landkreis Forchheim beauftragt wurde.

Hat man versäumt, den Gelben Sack rechtzeitig (bis 6 Uhr morgens des Abfuhrtages) an der Straße bereitzustellen, muss man grundsätzlich bis zum nächstmöglichen Abholtermin warten. Die Gelben Säcke sind von den Bewohnern wieder vom Gehsteig wegzuräumen und beim nächsten Abfuhrtermin rechtzeitig bereitzustellen.
Falls der Gelbe Sack versehentlich nicht abgeholt wurde, wendet man sich am besten an die Hotline 0800/0785600; hier erfährt man, ob und ggf. wann eine nachträgliche Abholmöglichkeit angeboten werden kann.

Sonstiges zum Abfallwirtschaftssystem im Landkreis Forchheim

Die Restmülltonne bleibt
Bei der Größe der Restmülltonne ergeben sich durch die Einführung des Gelben Sackes keine Veränderungen; auch der 14-tägige Leerungsrhythmus der Restmülltonne bleibt bestehen.
Allerdings entfällt mit Einführung des Gelben Sackes ab Januar 2010 das Wertstoffmobil.

Wertstoffhöfe
Die Wertstoffhöfe bleiben vorerst bestehen! Altglas, Altpapier (nur für Haushalte, nicht Gewerbe), Metallschrott, Elektrokleingeräte, Batterien, CDs, Altkleider und teilweise auch Bauschutt können weiterhin an den Wertstoffhöfen angeliefert werden.
Die bisher auf den Wertstoffhöfen vorhandenen Container für die sog. Leichtverpackungen (z. B. Kunststoffverpackungen, Aluminium und Weißblechdosen) werden zu Beginn des Jahres 2010 ersatzlos abgezogen.

Papier
Sofern Sie bisher noch keine grau-blaue Landkreis-Papiertonne haben, können Sie sich diese bei Bedarf jederzeit noch bestellen. Sowohl die Aufstellung der Landkreis-Papiertonne, als auch die Entleerung an den in unserem Abfallkalender veröffentlichten Terminen ist gebührenfrei.

Glas
Verpackungen aus Glas wie z. B. Wein- und Sektflaschen, Marmeladengläser, usw. dürfen nicht in den Gelben Sack. Glasverpackungen können weiterhin in die grünen, braunen und weißen Altglascontainer auf den Wertstoffhöfen bzw. an den öffentlich zugänglichen Containerinseln gegeben werden.

Für weitere Fragen steht die Abfallberatung zur Verfügung, Tel. 09191/86-505.


Forchheim, 25.11. 2009
Pressestelle


[Kunigunda Habermann]

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